dotBERLIN - Eine gute Idee setzt sich durch

Erst im März 2014 startete die dotBERLIN GmbH & KG ihr neues Angebot. Wer seinen Bezug zur Hauptstadt bereits im Domainnamen sichtbar machen möchte, hatte jetzt die Möglichkeit die Endung .berlin zu wählen. Eine Geschäftsidee, die zündete, denn bereits im Dezember 2015 gehörte das Startup in Deutschland zu den wachstumsstärksten Unternehmen in der Digitalbranche. Platz drei im Branchenranking. Die Story hinter diesem Erfolg ist Beharrlichkeit.

Dirk Krischenowski kämpfte seit 2005 bei der Internet-Behörde ICANN für eine ganz besondere Idee. Die Domainendung sollte auch einen geographischen Bezug möglich machen. Endlich, 2014 konnte er mit .berlin, als Geschäftsführer der dotBERLIN GmbH & Co KG, die erste Domainendung dieser Art anbieten. Inzwischen gibt es auch andere Städte, die mit ihrem Namen Flagge im Netz zeigen, wie London (.london) oder New York (.nyc). Eine Idee mit Potential, wie die Entwicklung in der deutschen Hauptstadt zeigt.

Die Hauptstadt-Domain fand bei Unternehmen, Organisationen aber auch privaten Betreibern von Internetpräsenzen, sofort großen Zuspruch. Der Jahresumsatz der dotBERLIN GmbH & KG für 2014 schnippte auf 2,5 Millionen Euro, das war immerhin das 117-fache gegenüber 2012. Damit verbunden, wuchs die Anzahl der vergebenen Adressen, mit dem Hauptstadtname als TLD. In kürzester Zeit waren 60.000 Domainnamen vergeben. Im Ergebnis avancierte das Unternehmen im Gründerszene- Wachstums-Ranking 2015 in die Spitzengruppe. Ermittelt wird das Ranking von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young. Nur Firmen der Digitalbranche mit Wachstumsraten über 50 Prozent wurden einbezogen, immerhin 67 Startups der Gründerszene. Basis für die Bewertung bildeten die letzten drei Geschäftsjahre, deren jeweilige durchschnittliche Wachstumsrate herangezogen wurde.

Im dritten Platz sieht Geschäftsführer Dirk Krischenowski nicht nur eine Bestätigung für seine Idee, sondern auch ein kleines Stück Marketingarbeit für die Hauptstadt. Das Internt als Fenster, dank Top-Level-Domain.
Dabei ist das Unternehmen keine One-Man-Show. Die Anteilseigner sind breit aufgestellt und bringen das Gesicht der Hauptstadt ein. Dazu gehören Verbände und Stiftungen ebenso, wie Organisationen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur und natürlich Berliner Unternehmen und Bürger.